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Chronische Krankheiten

Vorsicht Medizin Mehr Medizin/mehr Kranke Chronisch krank? Übersäuerung    

 


 

Überdosis Medizin“ – nutzlose Pillen, unnötige Operationen, riskante Therapien - Verhinderung wichtiger Heilmittel

titelt "Der Spiegel" in der Ausgabe 33/2011. Im Bericht „Vorsicht, Medizin“ berichtet der Spiegel-Redakteur Jörg Blech über nutzlose Pillen, unnötige Operationen, riskante Therapien und dass viele Maßnahmen der modernen Heilkunde mehr schaden als nützen. Nun warnen schon Ärzte (nicht nur die Quacksalber) vor den Gefahren der Übertherapie und fordern ein radikales Umdenken: Weniger Medizin sei gesünder!

Jörg Blech ist ein deutscher Wissenschaftsjournalist und Sachbuch-Autor. Er studierte Biologie und Biochemie in Deutschland und England, arbeitete danach als Medizin- und Wissenschaftsredakteur beim "Stern", später bei "Die Zeit" und seit 1999 beim "Der Spiegel".

 

Chronische Krankheiten - Heilung anstatt Reparatur

Wirklich unheilbar? Die meisten chronischen Krankheiten, unter anderem Osteoporose, Morbus Crohn, Multiple Sklerose usw. gelten laut Schulmedizin als unheilbar. Angeblich kann nur der Krankheitsverlauf verlangsamt werden. So lange nur mit chemischen Medikamenten behandelt wird, welche den schwer angeschlagenen Selbstregulierungsmechanismus  noch mehr schädigen, ist das verständlich. Allein diese Botschaft im Rahmen der Diagnose ist für den Patienten eine Katastrophe, weil er sich seelisch und geistig auf diese Situation (unheilbar) einstellt und sich damit abfindet, anstatt nach Mitteln und Mehtoden sucht, die - wie sich immer wieder bestätigt - Heilung und Beschwerdefreiheit ermöglichen. Dazu gibt es Patientenbeispiele von Dr. Evers, Dr. Schnitzer usw., denen zufolge die "Unheilbarkeit" solcher Krankheiten aufgrund verordneter Diäten und Behandlungen, falscher Medikation iatrogenen (ärztlich verursachten) Hintergrund haben.

Der Geist beherrscht die Materie! Allein aus der Epigenetik ist bekannt, wie Gedanken und Empfindungen die Gene beeinflussen, wie Prof. Bruce Lipton in seinem Buch "Intelligente Zellen - wie Empfindungen unsere Gene steuern", klarstellt. Allein durch die Aussage, die Krankheit ist nicht heilbar, wird im Patienten eine seelische und körperliche Blockade aufgebaut, weil er dem Arzt glaubt. Wird der Patient hingegen in seiner Einheit von Körper-Seele-Geist behandelt, stehen die Chancen für eine Heilung immer gut, besonders zum Zeitpunkt der Diagnose, weil die Patienten sich zu diesem Zeitpunkt noch in einem relativ guten Gesundheitszuand befinden, danach aber immer tiefer in die Krankheit therapiert werden. Die Mittel zur Genesung sind: der Krankheit angepasste, natürliche Ernährnung, der Krankheit entsprechnende, spezielle Nährstoffgaben, Entgiftungsmaßnahmen, energetische Maßnahmen und Auflösung seelischer Blockaden.

Betrachten wir das Medizinwesen etwas genauer, fällt auf, dass die medizinischen Maßnahmen nur auf altsymptomreduzierende Mittel/Therapien ausgerichet sind. Ursächliche Heilbehandlungen werden ausgeklammert, der Focus ist auf Reparatur anstatt Heilung gerichtet. Die natürliche Ernährung, optimale Nährstoffversorung, regelmäßig Bewegung und seelisches Gleichgewicht bilden jedoch das Fundament für Gesundheit und die Basis für ihre Wiederherstellung. In der Praxis und diversen Vorträgen der modernen Medizin fehlen diese wichtigen Maßnahmen.

Der Gesundheit abträglich sind:

  • raffinierte Lebensmittel, Weißmehl, Zucker...
  • Fertig- oder Halbfertigprodukte
  • Fleisch- Wurstwaren im Übermaß
  • industriell verarbeitete, "kaputt raffinierte" Fette, Öle
  • künstliche Würz- und Süßmittel, Glutamat, Aspartam...
  • hoher Fleisch- Wurstkonsum
  • süße Getränke, Cola, Limonaden, Eistee usw.
  • Nikotin, übermäßig Alkohol

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Mehr Medizin - mehr Ärzte - mehr Kranke und Krankheiten

Es muss doch nachdenklich stimmen: Immer mehr und besser ausgebildete Ärzte, immer mehr und "bessere" Medikamente und trotzdem permant mehr Kranke und Krankheiten. Das zeigt deutlich, dass Gesundheit nicht käuflich erwerbbar ist, weder beim Arzt noch Apotheker und dass im Gesundheitssystem etwas Grundsätzliches schief läuft. Die Nebenwirkungen der Medikamente, Impfungen, Strahlen usw. schädigen das Immusystem, führen zur Köfpervergiftung und verursachen neue Krankheiten. Aus dieser Erkenntnis heraus sollte ein Umdenken stattfinden: weg von den giftigen Medikmanten, weg von der Übertherapierung, zurück zur Normalität, zurück zur Natur, zur Region, zu naturbelassener, gesunder Ernährung, Rohkost, optimaler Nährstoffversorgung, und Entgiftungsmaßnahmen, wodurch der Selbstregulierungsmechanismus aktiviert wird und als große Barriere gegen Krankheiten aller Art wirken kann.

Die wahren Ursachen chronischer Krankheiten - Wie Stress, falsche Ernährung und Umweltgifte die Zellen zerstören. Chronische Krankheitten, längst heilbar, immer noch falsch behandelt - ein Aufsatz von Dr. med. Wolfram Kersten (Quelle: Wissenschaftszeitung raum&zeit, Nr. 163/2010)

Orthomolekulare Medizin - Effektive Hilfe mit hochdosierten Nährstoffen. Ein Bericht von Dr. Pharm. Ingrid Arnold, Dietzenbach, Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Reinhard E. Geiger, Dießen am Ammersee und HP Lorenz Geßwein, Bonn. (Quelle: Wissenschaftszeitung raum&zeit, Nr. 166/2010)

ZEOLITH - Wirkung der natürlichen Mineralien - sie entgiften den Körper. Ein Bericht von Prof. Dr. med. habil. Karl Hecht, Berlin (Die neue Dimension der Wissenschaft, raum&zeit Nr. 151/2008)

"Tödliches" Herzmedikament - Menschfeindliche Wissenschaft - Pillen machen meistens nur Pharmamultis gesund. Wieder erlangt ein Medikament - wie viele andere -  traurige "Berühmtheit" Ein Bericht aus "raum&zeit, 102/1999

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Chronisch krank

Sie sind chronisch krank? Dann gilt es, sich der Natur und Evolution zu besinnen, denn die Natur macht keine Fehler, solange der Mensch sie nicht gewaltsam aus dem Gleichgewicht bringt. Sie führt uns vor Augen, wie einfach und perfekt großartige Dinge ablaufen können. Die Vergangenheit hat uns gezeigt,dass alle großen Erfindungen/Werke ihren Ursprung in der Einfachheit haben. Das trifft auch auf die Gesundheit, die Medizin und Genesung von Krankheiten zu.

Jede Krankheit hat ihren Ursprung in

  • der Zerstörung des Selbstregulierungsmechanismus durch falsche Ernährung/Lebensweise, starke Abweichung von natürlicher, pflanzlicher Ernährung, Umwletgiften ...
  • längerfristiger, ungesunder Ernährung, z. B. raffinierte Nahrungsmittel, Fertigprodukte, Fleisch- Wurstwaren im Übermaß, Industriemilch, Fabrikzucker, Süßstoffen, Süßigkeiten, süßen Getränken, üblichen, kaputt raffinierten Fetten/Ölen usw. - siehe auch Link "Multiple Sklerose")
  • Wassermangel - Dehydrierung
  • seelischem Stress (Umfeld, Familie, Partnerschaft, Beruf...)
  • damit verbundenem Nährstoffmangel, Körperübersäuerung, schlcheter Stoffwechsellage, verschmutztem Blutplasma, verklebten roten Blutkörperchen, Sauerstoffmangel in den Zellen, verdickter Lymphe...
  • treten massieve Kranheitssymptome auf, so ist nicht nur das betreffende Organ oder der betreffende Köprperteil erkrankt, sondern das gesamte System ist in Mitleidenschaft gezogen und der sonst ausgleichende Selbstregulierungsmechnisums ist erheblich gestört.

Maßnahmen zur Reaktivierung des Selbstregulierungsmechanismus

Körperentgiftung:

  • Toxine: Jeder chonisch kranke Körper ist übersäuert und mit Toxinen überlastet, weshalb die Körperreinigung absoluten Vorrang hat, weil erst dann die anderen Maßnahmen (Ernährung, Nährstoffe...) richtig zur Wirkung kommen können
  • das effektivste Mittel zur Körperentgiftung sind Heilfastenkuren - siehe auch Video https://www.youtube.com/watch?v=epMRBGKtllY und  http://aerztegesellschaft-heilfasten.de/fasten-adressen/fasten-kliniken/
  • Wasser - Tees: Das beste Mittel ist genügend gutes Wasser, natürliche Tees (Grüner Tee, 7 x 7 Kräutertee, Ringelblumentee, Lapacho-Tee, Kräutertees - keine aromatisierten Früchtetees)
  • Floor-Essece: Einnahme von Floor-Essence über einen längeren Zeitraum unterstützt die Körperentgiftung und Neutralisierung der Übersäuerung
  • Darmreinigung: Einläufe, Colon Hydro Therapie, Aufbau des Darmtraktes mit wichtigen Bakterienstämmen
  • Über die Haut entgiften: Basenbäder oder Moorbäder - wöchentlich zwei Mal
  • Saunagänge
  • Bewegung: Wandern usw. - trägt zur Optimierung des Stoffwechsels bei

Wasser:

  • Genügend gutes Wasser ist die erste und wichtigste Maßnahme (0,3 Linter pro 10 kg Köfpergewicht - das sind bei 70 kg täglich ca. 2,1 Liter Wasser). Bei schwerne chronischen Krankheiten wird vorübergehend mehr getrunken (siehe Büchr von Dr. Batmanghelidj "Wasser Trinken wirkt Wunder", "Wasser die gesunde Lösung", "Allergien, Asthma, Lupus - Wasser hilft", von Dr. Dina Aschbach "Ionsiertes Wasser - die moderne Medizin unserer Zeit" - siehe auch www.dina-aschbach.de)
  • z. B. morgens ein Glas Wasser (vorher Mundspülung), danach  danach 1 Tasse Grüntee, über den Tag verteilt 2 bis 3 Liter Wasser, je nach Körpergewicht und Tätigkeit,

Ernährung

  • Heilnahrung: zwischen so der universitären gesunden Ernährung und Heilnahrung besteht ein großer Unterschied
  • Natürlich: natürliche, pflanzliche Nahrungsmittel, auch Aminas Vitalkost (siehe http://www.aminas.de) natürliche Nahrungsergänzung (siehe www.http://www.gesundheit-natuerlich.at/index.php/gesundheit/ernaehrung,  gesundheit-natuerlich.at/index.php/nahrungsergaenzung1)
  • Rohkost: bei schweren chonischen Krankheiten ist es manchmal notwendig, gänzlich auf Rohkost umzusteigen. Wildkräuter, rohes Gemüse,, Früchte, Obst... (biologisch) haben eine Dutzend- bis Hunderfach höhere Nährstoffdichte und Heilwirkung als so genannte "gesunde" Ernährung.
  • bei Rohkostunverträglichkeit stufenweise Annäherung, z. B. laut Anleitung von Dr. J. G. Schnitzer, Frischkornmüsli aus frisch gemahlenem Korn mit Früchten, Beeren, (siehe Buch "Schnitzer Intesivkost - Schnitzer Normalkost", siehe auch www.dr-schnitzer.de/, Sie finden dort auch viele wichtige Gesundheitsinformationen).
  • Smoothis: Zur Rohkost gehören auch Smoothis aus Wildkräutern, grünem Gemüse, Salaten, ebenfalls aus Obst, Früchten, Beeren... Bücher zu Rohkost: Fit fürs Leben" von Harvey und Marilyn Diamond, "Willst du gesund sein, vergiss den Kochtopf" von Helmut Wandmaker, "Vegetarische Rohkost" - Leben aus der Natur, von Gregor Wilz
  • Siehe auch http://www.gesundheit-natuerlich.at/index.php/gesundheit/ernaehrung / Fleisch / Milch / Öle Fett ...)

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Übersäuerung -Basis aller Krankheiten

Die chronische Übersäuerung der Menschen in den westlichen Industriestaaten hat sich zu einer stillen Seuche mit schwerwiegenden Folgen entwickelt. Die Körperübersäuerung gilt zumindest in der ganzheitlichen Medizin und Naturheilmedizin als Hauptursache aller chronischen Krankheiten, von Hautproblemen bis hin zu Darmerkrankungen, Diabetes, Autoimmunerkrankungen usw., weshalb der Übersäuerung besonderes Augenmerk geschenkt wird.

Die körperchemische Grundregulation des Menschen ist wesentlich vom Säure-Basen-Haushalt abhängig, der durch die Nahrung, Umwelteinflüsse, die Lebenssituation … beeinflusst wird. Aufgrund der politisch und wirtschaftlich geprägten modernen Ernährungskultur, die uns vorwiegend mit entwerteten Nahrungsmitteln und säurelastigen, chemisierten Getränken versorgt und andererseits die moderne Welt uns vermehrt erheblichen Stresssituationen aussetzt, sind fast alle Menschen der westlichen Welt übersäuert.

Da schwere chronische Krankheiten, wie z. B. Fibromyalgie,  MS, Morbus Crohn, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Krebs, Metastasen sich grundsätzlich in saurem Milieu ansiedeln, aber nicht in basischer Zellugebung, müssten doch Entsäuerungs- und Entgiftungsmaßnahmen, das Herstellen eines neutralen ph-Wertes sowie optimale Nährstoffversorgung an erster Stelle medizinischer Maßnahmen stehen. Das wäre doch die einfachste Möglichkeit, diesen degenerativen und gefährlichen Faktoren die Grundlage wirksam zu entziehen, somit auch um das Blut zu reinigen …, die roten Blutkörperchen zu entklumpen, sodass das Blut seine Aufgabe als Transportmittel für Sauerstoff, Nährstoffe und den Rücktransport von Giften/Schadstoffen wieder richtig ausführen kann. Vorzeitige Alterserscheinungen und sogenannte Alterskrankheiten haben immer mehrere Ursachen, aber eine Gemeinsamkeit: Körperübersäuerung.

Ausgeklammert: Über Säuren und Basen, aber auch die Folgen der Übersäuerung weiß man heute in der Ernährungswissenschaft und an den Universitäten sehr genau Bescheid. Schmerzlich ist, dass dieses Problem (Ernährung, Vitalstoffarmut, Übersäuerung) in der medizinischen Ausbildung kaum und bei der Behandlung von Krankheiten keine Berücksichtigung findet. Auch die universitäre Ernährungslehre blendet das wichtige Kapitel Übersäuerung weitgehend aus. Zwischenzeitlich gibt es an verschiedenen medizinischen Universitäten Studiengänge über Säure-Basen-Haushalt und die Folgen der Übersäuerung. Ob dieser wichtige Bereich in medizinischen Behandlungen jemals Anwendung finden darf, ist eher ungewiss. Dann würden nämlich die meisten chronischen Krankheiten an ihrer Wurzel erfasst. Eine saubere Zelle wird nicht krank! Und wer will das schon?

 

Chronische Schmerzen durch Übersäuerung

In Österreich leiden rund 1,7 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. In Deutschland sind es ungefähr 15 Millionen. Chronische Übersäuerung ist oft ein Grund dafür. Durch falsche Lebens- und Ernährungsweise gebildete, überschüssige Säuren lagern sich allmählich ins Bindegewebe ein, wo sie sich auch an den kollagenen Fasern anlagern. Das führt zur Verhärtung des Bindegewebes und zur sogenannten Myogelose (Muskelverhärtungen -fixierter Zustand der Muskulatur). Die Faszien verkleben. Haben die schädlichen Ablagerungen eine gewisse Dichte erreicht, können an verschiedenen Stellen des Körpers chronische Schmerzen auftreten.

Rote Blutkörperchen: Übersäuerung führt u. a. zur Verklumpung der roten Blutkörperchen und Verschmutzung des Blutplasmas. Dadurch reduziert sich Sauerstoff- und Nährstofftransport im Blut, die Nährstoffverarbeitung, die Schadstoffbeseitigung sowie die zelluläre Effektivität allgemein. Die Lymphe wird sauer und träge. Die Fließeigenschaft aller Körperflüssigkeiten stagniert. Der Blutdruck, die Durchblutung wird negativ beeinflusst. Weiters führt Übersäuerung zur Schädigung der Mitochondrien. Die Zellatmung reduziert sich. Es tritt eine Schwächung der Immunfunktionen und der peripheren Blutzirkulation auf. Auch Krebszellen entstehen gerne dort, wo das Gewebe am wenigsten mit Sauerstoff und Enzymen versorgt, aber am stärksten übersäuert und mit Toxinen überlastet ist. In solchen Konstellationen ist auch die zusammenhängende und wechselwirkende Ordnung der elektromagnetischen Zellstruktur gestört (siehe auch Dr. Alfred Pischinger).

Diese Faktoren bilden die Ursache von allen möglichen Krankheitsbildern. Die meisten Fälle bleiben organisch ungeklärt. Anstatt sich logischerweise um Entgiftung, ein basisches Körpermilieu und gute Nährstoffversorgung zu bemühen, therapiert die moderne Medizin mit Schmerzmitteln, künstlichen Ersatzgelenken … am ursächlichen Problem vorbei. Das ist zwar ökonomisch interessant und auch das Symptom (z. B. der Schmerz) wird dadurch beseitigt, aber die Übersäuerung als Ursache verschiedenster Erkrankungen bleibt bestehen und verfestigt sich im Organismus. Später treten weitere Probleme auf.

 

Übersäuerung-Symptome-Ursachen

Über den Zellstoffwechsel produziert der Organismus permanent Harnsäure, welche über die Nieren ausgeschieden werden kann. So erweisen sich alle Energie gewinnenden Prozesse des menschlichen Körpers als Säure bildend. Kommt dieser Prozess durch belastende Faktoren von Außen aus dem Gleichgewicht, nimmt die Säureproduktion permanent zu. Das ist dann der Beginn einer sogenannten Azidose, verursacht durch falsche Lebens- und Ernährungsweise.

Regulationsgeschwindigkeit: Neben dem Ernährungs- und Lebensfaktor kommt ein weiteres Problem hinzu. Alle Grundfunktionen nehmen mit zunehmendem Alter, je nach Ernährung, Nährstoffversorgung, Stressfaktoren … ab, auch die pH-Regulation. Mit rund 80 Jahren beträgt die Regulationsgeschwindigkeit (Säuren-Basen) noch 17% eines Dreißigjährigen, sagt z. B. der Reha-Arzt Dr. med. Irlacher, Bad Füssingen.

 

Symptome einer Übersäuerung:

  • Ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit,
  • Erschöpfungszustände, Krankheitsanfälligkeit,
  • Chronische Kopfschmerzen, Migräne,
  • Gastritis, Magen-Darm-Probleme, Verdauungsbeschwerden,
  • Ekzeme, Neurodermitis, Hautprobleme,
  • Allergien, Gicht, rheumatische Erkrankungen,
  • Autoimmunerkrankungen,
  • Arteriosklerose,
  • Übergewicht, Cellulitis,
  • Depressive Verstimmungen.

Säuernde Mittel und Faktoren sind:

  • Angst, Schockerlebnisse, Ärger, Stress jeglicher Art, sind potenzielle Säurebildner.
  • Industriekost, Fertigprodukte, Fast Food, künstliche Farbstoffe, Chemikalien in Nahrungsmitteln, Frittiertes, Weißmehl, Auszugsmehle, Weißbrot, Zucker, Süßbäckereien, Süßigkeiten …
  • Fleisch, Wurstwaren (Phosphor- und Schwefelsäure), Käse,
  • Schwarzer Tee, Kaffee, (sparsam konsumieren, denn sie entziehen außerdem dem Körper Kalium und Eisen). Kaffee in Verbindung mit Zucker oder Süßstoffen erweist sich als ungünstig.
  • Stark gesüßte, phosphorhaltige Getränke wie z.B. Cola, Red Bull, Limonaden,
  • Mineralwasser mit Kohlensäure (phosphat- und säurehaltig), Soda. Ein Kaffee ist nicht basisch, aber doch weniger sauer als ein Glas Mineralwasser mit Kohlensäure oder Soda.
  • Wein, Bier, alkoholische Getränke (stark sauer),
  • Alkohol usw. (raubt dem Körper außerdem die B-Vitamine, Zink, Magnesium und viele wichtige Vitalstoffe),
  • Nikotin, (auch für „Mitraucher“),
  • chemische Medikamente allgemein,
  • Bewegungsmangel,
  • Elektrosmog aller Art.

Die angeführten Faktoren können auch zu Nährstoffarmut, mangelhafter Verdauung, zu Gär- und Fäulnisprozessen im Darm führen.

 

ph-Wert und das Puffersystem

Ein konstanter pH-Wert (Säuren-Basen-Ausgleich) im Blut ist lebenswichtig. Die Konstanz dieser physiologischen Wasserstoffionenkonzentration im Blut ist für einen geregelten Ablauf von elementarer Bedeutung. Deshalb hat die Natur hier vorgesorgt und den Körper mit einem sogenannten Puffersystem ausgestattet, das den pH-Wert des Blutes ausbalancieren und konstant halten kann. Dafür benötigt er Mineralstoffe/Basen. Die zunehmende Säurebelastung führt im Laufe der Zeit zur Überlastung der Puffersysteme und Ausscheidungsorgane, wodurch zur Entlastung das Übermaß an Säuren im Blut zuerst in das Bindegewebe und in die Zellzwischenräume verschoben wird. Das bedeutet, dass der pH-Wert im Blut grundsätzlich gleich bleibt (ca. 7,35 – 7,45), jedoch das Gewebe und die Zellen vermehrt in die Säurenbelastung gedrängt werden. Wenn die Pufferfaktoren des Blutes die überschüssigen Säuren ausfiltrieren und in Richtung Zellen verschieben, ergeben sich also zwei Formen der Übersäuerung: die extrazelluläre und intrazelluläre. Wie der Name schon sagt, ist die extrazelluläre Übersäuerung außerhalb der Zelle, also im vorgelagerten Bindegewebe und in den Zellzwischenräumen angesiedelt.

 

Intrazelluläre Übersäuerung

Ist das vorgelagerte Bindegewebe und das Zellzwischengewebe mit Säuren übersättigt, dringt die Säurebelastung bis in die Zellen vor. Das führt im Zellinnern zu erhöhter Protonen-Konzentration (Übersäuerung), was mit einer Veränderung der Grundregulation und vielen negativen Folgen verbunden ist. Die Übersäuerung reduziert das Aktionspotenzial der Zelle, beeinträchtigt viele Zellfunktionen, behindert die Zellatmung und Energiegewinnung. Die Lichtaufnahme und -abstrahlung der Zelle stagniert und die Zellkommunikation ist gestört. Durch den reduzierten Austausch von Nährstoffen und Schadstoffen leiden die Zellen an Nährstoffmangel und der gesamte Stoffwechsel reduziert sich. Zellinformationen laufen reduziert ab oder werden nicht weitergegeben, Signale nicht empfangen. Das löst eine Kette an gesundheitsstörenden Einflüssen und Chaos im Zellsystem aus, was schlussendlich zu chronischen Zivilisationskrankheiten führen kann.Diesen Zustand nennt man auch Säurestarre.  

Liegt eine intrazelluläre Übersäuerung vor, zeigen auch manche Therapien wenig Wirkung, weil die Wirkstoffe aufgrund des veränderten elektrischen Zellpotenzials kaum oder nur schwer in die übersäuerten Zellen gelangen. Hat sich eine intrazelluläre Übersäuerung manifestiert, ist sie allein mit basischer Ernährung/Nährstoffen nur schwer aufzulösen. Da Körperübersäuerung doch die „Mutter“ aller chronischen Erkrankungen ist, verwundert es, dass die moderne Medizin am Übersäuerungsproblem kein Interesse hat.

Sind die Säuren einmal in der Zelle eingelagert, wird man sie nicht so leicht wieder los. Sehr gut werden diese Bereiche auch mit ionisiertem/verwirbeltem Wasser oder mit speziellen Basenkonzentraten erreicht, um einen Ausgleich zu erwirken.

Im Gegensatz zum Blut weisen verschiedene spezialisierte Körperflüssigkeiten und Organe unterschiedliche pH-Werte von ungefähr 1,5 bis 10 auf. Die Pankreas zum Beispiel ist hoch basisch und hat einen pH-Wert zwischen 9 und 10, die Magensäure hingegen nur einen Wert von ca. 1,5 bis 2.

Der neutrale ph-Werteiner wässrigen Lösung (Körperflüssigkeiten) ist mit 7 angegeben. Ab einem ph-Wert unter 7 spricht man von einer Azidose (Übersäuerung). Weist eine Körperflüssigkeit einen pH-Wert über 7 auf, liegt eine höhere Konzentration an negativ geladenen OH- Ionen vor und gilt als basisch. Ionen sind elektrisch geladene Atome oder Atomgruppen.

 

Übersäuerung und die Lymphe

Da das Lymphe-System über keinen direkten Anschluss an die Zellen verfügt, werden Zellabfälle, Säuren … (Stoffwechselprodukte) in die Zellzwischenflüssigkeit abgegeben. Von dort erreichen sie die Lymphbahnen. Über die „Lymph-Adern“ gelangen die Zellausscheidungen in die Venen bzw. zum Dickdarm, wo sie bei Stuhlproblemen (z. B. Verstopfung) liegen bleiben, wodurch die Giftstoffe teilweise wieder in den Blutkreislauf gelangen, anstatt ausgeschieden zu werden.

Die zunehmende Übersäuerung trifft auch das Lymphe-System und beeinträchtigt dessen Funktion. Ist im Lymphe-System der Weitertransport der im Körper erzeugten Säuren und Stoffwechselprodukte gestört oder ist die Ausscheidungskapazität der Organe erschöpft, dann wird die Lymphe sauer. Ihr ph-Wert sinkt ab und die in ihr enthaltenen Eiweißstrukturen verdicken sich. Die Lymphe nimmt eine dickflüssige, träge Struktur an. Somit kann auch sie den Abtransport von Schadstoffen nicht mehr ordnungsgemäß erfüllen. Die Übersäuerung der Lymphe manifestiert sich schon in einem frühen Stadium.

 

Mineralien für die Pufferung

Werden über die Nahrung für die Säuren-Basen-Pufferung im Blut nicht genügend Mineralstoffe zugeführt, greift der Organismus auf das natürliche Depot zurück und bedient sich der basischen Mineralreserven des Körpers, z. B. Kalzium aus dem Knochengerüst, Magnesium aus der Muskulatur, Kalium aus dem Nervensystem, bis die Knochen, das Bindegewebe und das Nervensystem „leer gefegt“ sind.

Plünderung von Mineralstoffreserven: Wird im Zuge der Pufferung zuerst den Nerven das Kalzium entzogen, entwickelt sich gerne eine nervöse Symptomatik-Darmträgheit. Beim Entzug der Kalziumreserven aus der größten Lagerstätte, dem Knochenskelett, besteht längerfristig die Gefahr einer Osteoporose-Erkrankung. Muskelkrämpfe deuten auf eine Plünderung des Magnesiumdepots in den Muskeln hin. Bei starkem Übersäuerungsprozess wird das Blut bis zur Obergrenze hin übersäuert, es bilden sich „Säure-Eiweiß-Schlacken“ (Stoffwechselprodukte) im Blutplasma und im gesamten Zellsystem. Es kommt zur Beeinträchtigung des Selbstregulierungsmechanismus’. Schmerzen, chronische Erkrankungen sind die unangenehmen Folgen.

Die heutige moderne Mangelernährung (raffiniert, chemisiert, vitalstoffarm …) kann den geforderten Mineralstoffanspruch nicht decken. Deshalb ist naturbelassene, pflanzliche Kost, auch Rohkost, und wenn notwendig, die Zuführung natürlicher Vitalstoffe hilfreich.

Basen: Von Natur aus liegen viele Nahrungsmittel im sauren Bereich. Für den Ausgleich fehlt etwas ganz Wichtiges: die Basen. Das sind Salze, Mineralien, Kräuter und natürliche Gewürze. Für gutes Wachstum und Gesundheit müssen die Säuren und Basen im richtigen Verhältnis vorhanden sein. Das gelingt am besten mit natürlichen, basischen Nahrungsmitteln, Kräutern, Gewürzen und gutem, strukturiertem Wasser.

Die meisten Menschen überlasten den Organismus jedoch täglich mit entwerteten, chemisierten Nahrungsmitteln mit hohem glykämischem Index, die stark im sauren Bereich liegen und weinig Basen enthalten. Diese einseitige Ernährung führt neben Stress im Laufe der Zeit zur Übersäuerung der Organe und Zellen, zu Nährstoffarmut, Stoffwechselproblemen und mangelhafter Zellversorgung. Insbesondere chronisch Kranke sollten deshalb die belastenden Produkte/Faktoren nach Möglichkeit meiden und durch heilende ersetzen.

 

Übersäuerung -die Folgen

Aus ungesunder Ernährung, der damit verbundenen Übersäuerung, Vitalstoffarmut, schlechter Stoffwechsellage und erhöhten Toxinbelastungen resultieren viele Beschwerden und Krankheiten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, Durchblutungsstörungen, Rheuma, Gicht, Arthrose, Fibromyalgie, MS, Morbus Crohn, Osteoporose, Bindegewebserkrankungen, Allergien, Neurodermitis, Psoriasis, Lupus-Erkrankungen, Krebs, degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates, Bandscheibenleiden. Aber auch Hyperaktivität, Migräne, Schmerzzustände, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Abgeschlagenheit … stehen vielfach mit Übersäuerung und Mikronährstoffmangel in Zusammenhang. Auch das Gehirn und die Psyche werden durch Übersäuerung negativ beeinflusst. „Saure“ Menschen reagieren oft überempfindlich, sind gereizt, grundlos aggressiv und wenig belastbar. Das Säuren-Basen-Gleichgewicht spielt bei allen degenerativen Erkrankungen eine wesentliche Rolle.

 

Übersäuerung -Verklumpte Blutkörperchen

Der Automatismus: Um das Übermaß an Säuren zu neutralisieren, werden die Säuren unter anderem an das Hämoglobin gebunden. Die roten Blutkörperchen verlieren dadurch ihre Elektrizität, verklumpen (Geldrollenbildung) und können sich nicht mehr frei im Blutstrom bewegen. Darüber hinaus verlieren die Erythrozyten ihre Elastizität und können nicht mehr bis in die kleinsten Blutgefäße vordringen. Das führt zu Durchblutungsstörungen, zu mangelhafter Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. In der modernen Medizin versucht man, diesen Störungen mit Medikamenten entgegenzuwirken – was das Übersäuerungs- und Vergiftungsproblem verstärkt – anstatt mit einfachen Mitteln die Übersäuerung und Körpervergiftung als Ursache zu beheben. Aus naturheilkundlicher Sicht hat sich zur Entklumpung der Roten Blutkörperchen, Neutralisierung von Blutplasma, Säuren und zur Optimierung der gesamten Organfunktionen, neben basischer Ernährung und Entgiftungsmaßnahmen, das Trinken von basischem, hexagonalem/energetisiertem Wasser als hilfreich erwiesen (siehe auch Kapitel „Wasser – das alles tragende Element“).

Verklumpung der Erythrozyten: Im Buch von Dr. Dina Aschbach sind Abbildungen einer Dunkelfeldmikroskopie zu sehen. Die Bilder zeigen z. B. das Blut einer Diabetes-Patientin mit starker Verklumpung der Roten Blutkörperchen. Bereits 14 Minuten nach dem Trinken von hexagonalem/ionisiertem Wasser haben sich die Verklebungen teilweise schon aufgelöst und die Erythrozyten konnten sich im Blut frei bewegen.

Dunkelfeld-Mikroskopie: Die Untersuchung des Blutes mittels Dunkelfeld-Mikroskop (Dr. Enderlein) ist ein Verfahren zur Bestimmung der Qualität des Blutes und verschiedener Krankheiten. Die Aussagekraft geht weit über die der üblich durchgeführten Blutuntersuchungen hinaus. Da bei dieser Untersuchung Vitalblut verwendet wird, kann nicht nur die Anzahl der Blutzellen, sondern auch die Form, Größe, Zerfall usw. beurteilt werden. Viele Gesundheitsstörungen, die sich im üblichen Blutbild nicht zeigen, sind durch die Dunkelfeldmikroskopie erkennbar: Übersäuerung des Gewebes, verschmutztes Blutplasma, Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Organbelastungen usw.

Genügend hexagonales/ionisiertes Wasser zu trinken, erscheint eine sinnvolle Eigenmaßnahme zu sein und stellt andererseits nur einen kleinen Teil eines ganzheitlichen Entsäuerungskonzeptes dar. Weitere Erklärungen dazu finden Sie unter Punkt „Übersäuerung – wirksame Gegenmaßnahmen“.

 

Hexagonales Wasser

Hexagonales Wasser ist ein interessantes Thema für die Ganzheitliche Medizin. Allein ein paar Zitate aus dem Buch „Hexagonales Wasser -der Schlüssel zur Gesundheit“lassen den hohen Stellenwert von hexagonalem Wasser erkennen:

„…. Für hexagonales Wasser wurde bereits nachgewiesen, das es den Zellwasseraustausch verbessert. Organisierte hexagonale Einheiten scheinen, im Gegensatz zu den unorganisierten Konglomeraten im Volumenwasser, viel effizienter durch den Körper zu fließen. Damit wirkt das Wasser auch auf den Stoffwechsel, die Nährstoffaufnahme und die Abfallbeseitigung.“

„… Dass gesunde DNS positiv hydratisiert ist und abnormale DNS negativ, weist auf die bedeutende Rolle, die hexagonales Wasser in der molekularen Umgebung spielt. Als entdeckt wurde, dass gesunde und krebsartige Zellen ein ähnliches Hydratisierungsphänomen zeigten, begann die Wissenschaft, den höheren Stellenwert hexagonalen Wassers anzuerkennen.“

 „… Die erste Schicht Wasser, die die gesunde DNS umgibt, besteht aus hexagonalem Wasser. Es stabilisiert und schützt die DNS vor energetischen Einflüssen, die Fehlunktionen und Mutationen verursachen können.“

 „… Dr. Jhon war direkt am Studium von strukturiertem Wasser und Proteinen beteiligt. Mit Hilfe verschiedener Computersimulations-Methoden fand der heraus, dass Wasser in unmittelbarer Umgebung von normalen Proteinen einen größeren Anteil hexagonaler Strukturen besitzt. Dagegen wies Wasser in der Umgebung von abnormalen (krebsartigen) Proteinen eine bedeutend geringere Anzahl hexagonaler und eine erhöhte Anzahl pentagonaler Strukturen auf. Seine Studien haben aufgedeckt, wie das Wasser mit den Proteinen verschiedener Zellgewebe im menschlichen Körper interagiert.“ (Quelle: Buch „Hexagonales Wasser -der Schlüssel zu Gesundheit“des Wasserforschers Dr. Mu Shik Jhon und MJ Pangman)

Literatur zu hexagonalem/ionisiertem Wasser:

  • „Hexagonales Wasser -Der Schlüssel zur Gesundheit“ vom koreanischen Wasserforscher, Dr. Mus Shik Jhon/MJ Pangman
  • „Ionisiertes Wasser -die moderne Medizin unserer Zeit“ von Dr. Dina Aschbach (Informationen zu basischem/ionisiertem Wasser finden sie auch unter www.dina-aschbach.de)
  • „Service Handbuch Mensch“ -Dr. med. Irlacher, Reha-Facharzt Bad Füssing
  • „Jungbrunnenwasser “ -Dipl.-Ing. Dietmar Ferger

Zum Thema Hexagonales Wasser/Basisches Aktivwasser siehe auch Kapitel „Wasser -das alles tragende Element“.

Das Blut ist unser „Lebenssaft“, das an allen lebenswichtigen Funktionen beteiligt ist. Die Qualität des Blutes ist u. a. ebenfalls von guter Wasserqualität und ausreichender Wasserversorgung des Körpers abhängig. Blut mit stark verschmutztem Blutplasma und verklumpten roten Blutkörperchen kann logischer Weise seine Aufgaben nur ungenügend erfüllen. Die Erythrozyten und das Plasma sind mit Schadstoffen, Säuren, Parasiten belastet. Diese Umstände beeinträchtigen den Selbstregulierungsmechanismus, die Zell- und Organfunktionen. Medikamente der modernen Medizin vermögen einerseits, die Symptome zu reduzieren, verstärken andererseits aber das Problem der Übersäuerung und Körpervergiftung.

Erfolgreich mit Mitteln der Natur: Als Kurarzt (Bad Füssen) begegnet Dr. Irlacher den heutigen Zivilisationskrankheiten mit den klassischen Mitteln der Ganzheitsmedizin: Luft -Wasser -Licht -Bewegung. Und zwar mit weit besseren Erfolgen als die moderne universitäre Medizin mit ihren chemischen Mitteln und Methoden.

 

Abbau der Übersäuerung

Leber: Achten Sie auf eine gesunde Leber, denn sie ist das wichtigste Entgiftungs- und Entsäuerungsorgan. Sie hat die Aufgabe, Säuren und Stoffwechselgifte aus dem Blut zu filtern, die dann über Galle, Nieren und Darm ausgeschieden werden. Die Leber entsäuert wesentlich mehr als die Nieren oder die Lungen.

Nieren: Sie haben die Aufgabe, sogenannte harnpflichtige Substanzen (Harnstoff, andere Säuren und Gifte) auszufiltern, den Flüssigkeitshaushalt und das Mineralstoffgleichgewicht aufrechtzuerhalten. Die Ausscheidungskapazität der Nieren ist begrenzt.

Lunge: Die Entsäuerung der Lunge ist sehr stark und erfolgt durch die Abatmung von Kohlendioxid, das durch die Sauerstoffverbrennung der Zellen entsteht. Die Entsäuerung wird durch die Tiefe und Häufigkeit der Atmung gesteuert. Deshalb sind richtiges Atmen, gegebenenfalls Atemübungen wichtig.

Haut: Sie ist ebenfalls ein wichtiges Entsäuerungsorgan. Ihre Oberfläche hat einen pH-Wert von ca. 5,5, den man als den sogenannten Säureschutzmantel bezeichnet. Die Haut scheidet über den Schweiß Gifte und Säuren aus. Deshalb sind vor allem Bewegung, Sport, auch Moorbäder, Basenbäder und Saunagänge gute Möglichkeiten für die Entgiftung und den Säurenabbau.

 

Übersäuerung -wirksame Gegenmaßnahmen

  • Einer effektiven Problemlösung liegt eine einfache Logik zu Grunde. Diese Maßnahmen sind beispielsweise kostengünstig und in den allermeisten Fällen erfolgreich:
  • Basische Ernährung und genügend gutes Wasser, bzw. strukturierrtes/hexagonales Wasser trinken
  • Vermeidung säuernder Mittel und vielfältiger Stressfaktoren (siehe auch Absatz „Säuernde Mittel und Faktoren“),
  • lieb gewonnene, schädliche Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, die zu diesem Zustand geführt haben, durch gesundheitsfördernde ersetzen,
  • naturbelassene, pflanzliche Nahrung, Rohkost, (Kräuter, Gemüse, Salat, Obst, Früchte, Beeren …) grüne Smoothies bringen Basen in den Körper, unterstützen die Körperentgiftung, den Selbstregulierungsmechanismus, die Funktion der Mitochondrien/Zellatmung … (siehe auch Kapitel „Nahrung ist Medizin“),
  • Zeolith bindet Säuren, Toxine und ist ein wertvoller Ionenaustauscher,
  • Flor-Essence – eine Kräutermischung – zur Ausleitung von Säuren, Toxinen, Schadstoffen und Neutralisierung der Zellen (siehe z. B. www.natuerlich-quintessence.de)
  • Chlorella- und Spirulina Algen entgiften und liefern breit gefächerte, hochwertige Nährstoffe,
  • Getreidegräsersaftpulver, auch gemischt mit Algen und grünen Gemüsen (höchste Nährstoffdichte), sind basisch, reich an Chlorophyll und Photonen …)
  •  weitere unterstützende Produkte: z. B. SanaCare’s Basenkonzentrat (hohe Wasserstoffionenkapazität), Sango Meeres Korallen, Kristall-Base-Intra, Zeolith, Algen, Nährstoffgaben zur mitochondrialen Unterstützung, natürliche Nahrungsergänzung zur Schließung von Nährstofflücken und zur Unterstützung der Immunabwehr
  • eventuell Infusionen zur Entsäuerung und Auflösung der Verklumpung der roten Blutkörperchen,
  • Darmreinigung, Aufbau einer gesunden Darmflora, Einläufe, Saunagänge zur Entgiftung über die Haut. Ein gesunder Darm ist vergleichbar mit den Wurzeln eines Baumes und Ausgangspunkt eines gesunden, kraftvollen Körpers. Denaturierte und ballaststoffarme, mit chemischen Stoffen und Toxinen belasteten Nahrungsmittel führen zu Übersäuerung, krankhafter Bakterienbesiedelung des Darms, zu Darm- und Verdauungsstörungen, zu Candida … Wenn Ausscheidungsstoffe zu lange im Verdauungstrakt bleiben, führt dies ebenfalls zu Fäulnis, Vermehrung schädlicher Bakterien und Giftablagerungen. Deshalb kann bei Übersäuerung/chronischen Erkrankungen eine sorgfältig durchgeführte Colon Hydro Therapie mit anschließendem Aufbau einer gesunden Darmbakterienkultur ein bedeutender Faktor sein.
  • Abbau der Übersäuerung durch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft,
  • gezielte Atemübungen zur bewussten Entsäuerung über die Lunge,
  • Basenbäder (Basisches Edelsteinbad – Droste-Laux, Sango Korallen usw.), ein- bis zweimal wöchentlich, Dauer ca. 30 – 60 Minuten, Moorbäder (15 bis 20 Minuten), Saunagänge, regelmäßige Bewegung, Sport …
  • Positive Lebenseinstellung/Gedanken, seelisches Wohlgefühl – Stress begünstig die Säurebildung
  • diese Maßnahmen führen zur Körperreinigung, Optimierung des Stoffwechsels, zur Reduzierung der Säure- und Schadstoffbelastung, zu besserer Blutqualität/Durchblutung … Schlussendlich resultiert aus diesen Maßnahmen ein intakter Selbstregulierungsmechanismus, sodass die Zell- und Organfunktionen wieder automatisch und ordnungsgemäß ablaufen können.
  • Bei Bedarf wird die Inanspruchnahme eines naturheilkundlichen Arztes oder Naturheiltherapeuten empfohlen.

Unattraktiv: Diese einfachen und kostengünstigsten Maßnahmen sind leider für die heutige bequeme Wohlstandsgesellschaft unattraktiv, mühsam und stoßen deshalb auf Ablehnung. Ärzte sehen Operationen, Gelenksersatz und die Einnahme von Medikamenten vielfach als einzige Möglichkeit, um die Menschen von ihren Leiden/Schmerzen zu befreien, und beraten sie dementsprechend. Die Patienten glauben das.

 

Entsäuerung -die Rolle der Nahrung

Basische Ernährung und Entgiftungsmaßnahmen bilden die Grundlage aller Therapien. Große Bedeutung wird dem hexagonalen Wasser beigemessen. Parallel zu den erwähnten Maßnahmen ist eine Korrektur der Lebensweise angesagt, die Wohlgefühl vermittelt sowie ausreichend Bewegung ermöglicht. Die konsumierten Nahrungsmittel sollen basisch, biologisch, naturbelassen, vitalstoffreich und photonenreich sein. Dabei spielen vor allem die Kräuter und natürlichen Gewürze eine wesentliche Rolle, weil in Kräutern und fermentierten Produkten die meisten Basen stecken. Nahrung mit einem annähernd ausgeglichenen Säuren-Basen-Verhältnis wirkt sich schonend auf den gesamten Organismus aus, weil er nur wenig Energie für die Ausgleichsarbeit benötigt. Es bringt nicht viel, wenn eine Mahlzeit stark basisch ist und die nächste stark im sauren Bereich liegt, weil der Körper dann in beiden Fällen sehr viel Ausgleichsarbeit zu verrichten hat. Werden genügend Basen über die Nahrung mitgeliefert, so führt das auch zu einer Entlastung des Stoffwechsels und der Ausscheidungsorgane, vor allem der Leber und Nieren. Der größte Basenspeicher ist die Bauchspeicheldrüse, deren Funktion durch Körperübersäuerung (neben anderen Faktoren) ebenfalls beeinträchtigt ist. Deshalb ist basenreiche Vollwertkost, optimale Nährstoffversorgung, Entgiftung … vor allem bei Diabetikern unerlässlich, um eine Heilung überhaupt zu ermöglichen. (siehe auch http://www.dr-schnitzer-buecher-neu.de /Diabetes-heilen).

Basenreiche Kräuter/Gewürze: Im Großen und Ganzen kann gesagt werden, was bitter und salzig schmeckt, ist basisch. Das sind in erster Linie natürliche Kräuter und Gewürze, naturbelassenes, nicht jodiertes Salz, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Senf, Kurkuma, Thymian, Rosmarin, Majoran, Muskatnuss, Kümmel, Pfeffer, Liebstöcklkraut, Schnittlauch, Petersilie, Curry, Paprika, Senfsaat, Nelken, Oregano, Basilikum, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren, Bärlauch, fermentierte Salzpasten, Ume-Paste, biologische Sojasoßen …

Gemüse: Mehr oder weniger alle grünen Gemüsesorten, Brokkoli, Lauch, Mangold, Algen, Grünkohl, Chinakohl, Kohlrabi, Paprika, Rettich, Gurken, Wirsing, Zucchini, Blumenkohl, Weißkohl, Zwiebeln, Bohnen, Pilze, Hülsenfrüchte, Sauerkraut, Sauerkrautsaft …

Getreide: Biologisches, rohes Vollwertgetreide liegt im leicht sauren Bereich, wobei Buchweizen mit einer Prise Salz im neutralen Bereich liegt. Durch gutes Kauen (Einspeichelung) und Kochen wird die Nahrung in den basischen Bereich verschoben. Unter Verwendung von natürlichen Kräutern, Produkten und Gewürzen (basisch) kann der Säuren-Basen-Ausgleich über die Nahrung positiv beeinflusst werden. Wichtig ist aber, dass die Produkte so naturnah wie möglich und im natürlichen Nährstoffverbund (unraffiniert) konsumiert werden, denn die Natur hat für uns die optimale Nährstoffdichte und Nährstoffzusammensetzung kreiert.

 

Ständige Müdigkeit und Frieren

Unangenehme Folgen ungesunder Ernährung und Übersäuerung sind andauernde Müdigkeit und das ständige Frieren. Rund 80% der Menschen leiden an solchen Störungen. Laut Ernährungswissenschaftler Jörg Krebber liegt der Hauptgrund dafür im Darm, weil die meisten Menschen aufgrund schlechter Ernährung (entwertete Industrienahrung) übersäuert und thermisch unterkühlt sind. Für eine ordnungsgemäße „Verbrennung“ der Nahrung ist auch eine gewisse „Betriebstemperatur“ erforderlich, die wiederum von der Qualität sowie Zusammensetzung der Nahrung und Bewegung abhängt.

Betriebstemperatur: Ist der Darm als Universalorgan aufgrund falscher Ernährung unterkühlt, fehlt ihm die notwendige „Betriebstemperatur“, wodurch nur eingeschränkter „Betrieb“ möglich ist und die Verdauung allein deshalb nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen kann. Auch die Funktion der Galle ist gewissermaßen von optimalen thermischen Bedingungen abhängig. Ist die Galle aufgrund mangelnder „Betriebstemperatur“ oder anderer Faktoren überreizt, so führt dies ebenfalls zu Funktionsstörungen. Auch emotionaler Stress wirkt sich negativ auf die Galle und  anderen Organe aus.

Leber/Nieren: All das stört das Zusammenspiel zwischen den Zellen und Organen. Leber, Nieren sind ebenfalls davon betroffen und können nicht optimal funktionieren. Ein schlecht funktionierender Darm löst also eine negative Kettenreaktion aus. Ein Wärmedefizit im Darm von 0,5 bis 1 Grad reicht aus, um verschiedenste Darmprobleme hervorzurufen. Gasentwicklung, Blähungen, Durchfall, abwechslungsweise mit Verstopfung und Pilzinfektionen können die Folge sein. Alle Drüsen/Organe/Zellen sind miteinander vernetzt und wenn eine der Hauptdrüsen oder ein Hauptorgan nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, so wirkt sich das auf alle Zellen, den gesamten Körper aus. Vollwertige, basische Ernährung ist neben Entgiftungsmaßnahmen und hexagonalem Wasser die erste und effektivste „Medizin“.

Pilzinfektionensind ebenfalls ein Problem der Übersäuerung, so auch „Candida albicans“. Von diesem Pilz sollen rund 70% der Frauen betroffen sein. Basische Ernährung, Darmreinigung, Aufbau der Darmflora mit guten Bakterienstämmen und Entgiftungsmaßnamen scheinen die beste Möglichkeit zu bieten „Candida albicans“ die Grundlage zu entziehen. Auch die Körpertemperatur geht grundsätzlich automatisch mit dem pH-Wert einher. Übersäuerte, kränkelnde Menschen haben meistens eine um ca. 0,5 bis 1 Grad niedrigere Körpertemperatur und das wirkt sich insgesamt negativ auf die Gesundheit aus.

 

Wärme schaffen

Ernährungswissenschaftler Jörg Krebber empfiehlt insbesondere den („yingigen“) Menschen, die keine so starke Konstitution haben, zu Frieren und Energielosigkeit neigen, die eher kränklich sind oder an Darmproblemen leiden, täglich (zu jeder Tageszeit) ein- bis zweimal eine Portion Ingwer-Gemüsesuppe („Druidentrank“) zu essen. Das gibt dem Darm Wärme, erhöht unverzüglich den Basengehalt im Körper, steuert den pH-Wert nach oben und erzeugt die für den Stoffwechsel notwendige „Betriebstemperatur“. Wer es schafft, kann diesen „Druidentrank“ am Morgen/Vormittag zu sich nehmen. Mit dieser Grundlage lässt sich später das Frühstück/die Jause (Vollkornbrot …) genießen. Auch das ist gewöhnungsbedürftig und schmeckt vielleicht nicht jedem auf Anhieb (siehe auch www.nahrungistmedizin.de).

Rezept für den „Druidentrank (Guten-Morgen-Gemüsesuppe mit Ingwer) nach Jörg Krebber:

Zutaten: 15g getrocknete Shitakepilze, 25g getrockneten Sengri-Rettich, 3 mittelgroße Zwiebeln, 3 mittelgroße Karotten, 1 Stange Lauch, 1 Knollen Ingwer (gerieben), etwa 5 Esslöffel Shoyu und etwas Ume Paste zum Würzen, fein gehackte Kräuter.

Zubereitung: Pilze und den getrockneten Sengri-Rettich eine halbe Stunde in Wasser einweichen, danach die Rettichstreifen ein paar Mal durchschneiden, Pilze beliebig klein schneiden und wieder in den Topf geben, unter Verwendung des Einweichwassers ungefähr 1,5 Liter Wasser (Gesamtmenge) aufgießen, die gehackten Zwiebeln und Karotten dazugeben und alles ca. 15 Minuten leicht kochen. Dann den geschnittenen Lauch dazugeben und alles auf kleiner Flamme kurz weiterköcheln lassen, aber nur so lange, dass das Gemüse noch einen „Biss“ hat.

Würzen: Den Topf von der Kochstelle nehmen, etwas abkühlen lassen, die Suppe mit Shoyu und Ume Paste würzen, den geriebenen Ingwer einrühren. Die Kräuter nicht in die Suppe einrühren, sondern erst im Teller darüber streuen.

Haltbarkeit: Im Kühlschrank hält die Suppe 5 bis 6 Tage. Die gewünschte Portion abschöpfen und vorsichtig erwärmen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Entgiftung: Sengri-Rettich und Shitake-Pilze haben eine starke natürliche Entgiftungskraft und sind erstklassige „Fettverbrenner“. Shitake-Pilze beinhalten außerdem 18 Aminosäuren. Ingwer ist ein hervorragender Energiespender für die Leber. Die Würzmittel Ume Paste, Shoyu usw. sind enzymreich, basisch, für den Verdauungstrakt sehr wertvoll und in verschiedenen Naturkostläden erhältlich (siehe auch www.5elemente-versand.at, sowie www.5elemente-versand.de, www.nahrungistmedizin.de).

Ume Paste wird in Japan aus entkernten und zerdrückten Umeboshi-Pflaumen/Aprikosen hergestellt, indem diese Früchte ein Jahr lang in salziger Lake mit Shiso-Blättern eingelegt werden. Diese milchsauer vergorene Früchte-Paste hat einen hohen Anteil an Mineralien und organischen Säuren. Sie ist basisch, wirkt desinfizierend, entgiftend, blutreinigend und stärkt die inneren Organe. Durch den Fermentierungsprozess ist sie bei Magen- und Darmproblemen besonders geeignet.

 

Nahrung als Heilmittel-Wissenschaft

Der Ernährungswissenschaftler Jörg Krebber, aus schulmedizinischer Sicht im jugendlichen Alter unheilbar krank und medizinisch austherapiert (Asthma, Allergien, Heuschnupfen, vergrößerte Milz, Morbus Crohn, Hepatitis A, B und C, zweimal Gelbsucht), ging nach Asien, lernte dort die Ernährung der Naturvölker kennen und durfte erfahren, wie allein diese Ernährung ihm sehr schnell zu Gesundheit verhalf. Danach absolvierte er sein Hauptstudium „Östliche Medizin und Ernährung“ bei den Tibetern. In Nepal lernte er Dr. Bhan kennen, bei dem er Gesichts-, Hand-, Fuß- und Körperdiagnose studierte, Akupunktur und medizinische Massage erlernte. Nach 11 Jahren kehrte er nach Europa zurück und studierte die westlichen Ernährungslehren. Nach seinen Erkenntnissen lautet der Sammelbegriff für all unsere Zivilisationskrankheiten „Übersäuerung“.

Gesundheit und Wohlbefinden: Die Ernährungsphilosophie von Jörg Krebber ist ebenso einfach wie richtungsweisend: „Bringe deine Ernährung in Einklang und die Balance überträgt sich auf deine Gesundheit, dein Wohlbefinden und dein Leben.“

Seine Ernährungslehre nach den „5 Elementen“ ist eine Symbiose aus den Lehren der alten tibetischen Medizin, der japanischen traditionellen Zen-Klöster Medizin, dem indischen Ayurveda und den Erkenntnissen der modernen westlichen Ernährungslehre.

Für jene, die gern Gekochtes essen: Schmackhafte und vor allem gesunde Rezepte nach den 5 Elementen für ein ausgeglichenes Säuren-Basen-Verhältnis und wichtige Kurzinformationen finden Sie im Kochbuch von Eva Matzke/Jörg Krebber „GENUSS OHNE REUE - Iss dich gesund mit den 5 Elementen.“

 

„Alterskrankheiten“, die es gar nicht gäbe

Die fälschlich als chronische „Alterskrankheiten“ bezeichnete Degeneration ist nicht auf das Alter, sondern vordergründig auf jahrzehntelange Fehlernährung, Übersäuerung, Vitalstoffarmut und damit verbundene Stoffwechselprobleme zurückzuführen. Diese Krankheiten entwickeln sich langsam und machen sich deshalb logischerweise erst im Alter bemerkbar. Das Alter hat so gesehen mit der Entstehung dieser Krankheiten, auch mit Osteoporose und anderen Degenerationskrankheiten, wenig zu tun. Es ist vordergründig die Übersäuerung und das Nährstoffdefizit. Eine gewisse Stagnation der Körperreserven ist normal, jedoch nicht in einem derartigen Ausmaß, dass dies schon im mittleren Alter zu immer mehr Krankheiten führt.

 

pH-Wert-Messung

Allgemein wird die Messung des pH-Wertes über den Urin mittels üblicher Harn-Teststreifen empfohlen. Damit wird aber nur angezeigt, in welcher Konzentration die Nieren Säuren ausscheiden. Lässt die Nierenleistung im Laufe der Jahre/Jahrzehnte aufgrund permanenter Überforderung nach, scheidet ein völlig übersäuerter Organismus möglicherweise keinen ungewöhnlich saueren Harn aus, weil die Nieren mit der Ausscheidung nicht mehr nachkommen, und es ergibt sich ein verfälschtes Erscheinungsbild.

ph-Wert-Speicheltest ist zuverlässiger: Ein Speicheltest mit einem pH-Teststreifen (in Apotheken erhältlich) ergibt hingegen einen deutlich besseren Hinweis auf die Körperübersäuerung als die Urin-Messung. Ein pH-Wert des Speichels zwischen 7,5 und 8 wird als neutral angesehen, ein pH-Wert bis zu 8,5 als gut bezeichnet. Der pH-Wert des Speichels liegt immer etwas höher als der Messwert im Urin. Die Färbung der Teststreifen zeigt den pH-Wert des Speichels bzw. des Bindegewebes an und gibt somit Hinweise auf den Säurezustand im Körper. Durch den Vergleich der Verfärbung des Test-Streifens mit der mitgelieferten Farbskala lässt sich der gemessene pH-Wert gut ablesen.

Speicheltest -Vorgangsweise: Zwei Stunden davor sollte man nichts essen und trinken. Man saugt im Mund Speichel an, schluckt ihn und wiederholt das. Beim dritten Mal wird der Speichel mit dem Teststreifen gemessen, wodurch ein reales Messergebnis zustande kommen soll. Liegt der Speichel-Messwert grundsätzlich unter pH- 7,0, so ist das ein Hinweis darauf, dass eine sogenannte latente Azidose vorliegt.

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