Chemotherapie - Fluch oder Segen?

 

Grundregel Giftkur oder Nutzen Linderung der Nebenwirkungen Insulinpotenzierte Therapie Brustkrebs - DMP

 

Grundregel

Dr. Herzog, Fachklinik für Ganzheitliche Krebstherapie: (Quelle: Krebs als Chance 02/2007)

  • Die wichtigste Regel lautet: Keine Therapie darf mehr Probleme verursachen, als die Krankheit selbst
  • Wir haben es bei Chemotherapien mit toxischen Substanzen zu tun, die aber, richtig angewandt, manchen Krebspatienten ein längeres und besseres Leben ermöglichen können
  • Chemotherapien müssen auf die Patienten und ihre Symptome individuell abgestimmt werden
  • Grundsätzlich sollte nach Möglichkeiten zur Optimierung der Chemotherapiewirkung gesucht werden
  • Bei manchen Krebspatienten verspricht die Chemotherapie keinen Nutzen. Hier sollt auf eine Chemotherapie verzichtet werden und Alternativen geprüft werden (Anmerkung: Sie wird aber grundsätzlich verabreicht, auch dann noch, wenn medizinsch keine Aussicht mehr auf Heilung besteht)

 

Verschiedene Arten der Chemotherapien: (Dr. med. Alexander Herzog)

  • Kurative Chemotherapie: Nur wenige Krebsarten lassen sich durch Chemotherapie heilen (z. B. Morbuns Hodgkin, Hoden-Karzinom). Bei diesen Krankheiten stellt die Chemotherapie einen echten Fortschritt in der Krebsbehandlung dar
  • Neoadjuvante Chemotherapie: Hier wird durch eine Chemotherapie vor der eigentlichen Krebsoperation versucht das Tumorgewebe so weit zu verkleinern, dass eine Operation besser oder überhaupt möglich wird. Nachteile der neoadjuvanten Chemotherapie sind, dass im Fall des Therapieversagens (was bei bis zu 50 % der Patienten der Fall sein kann) die Operationsmöglichkeiten sich sogar verschlechtern können, weil das Tumorgewebe trotz Chemotherapie weiter wächst
  • Adjuvante Chemotherapie: Die adjuvante Chemotherapie wird häufig nach Brustkrebs- oder Darmkrebsoperationen durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine Chemotherapie, die eventuell im Körper verbliebene Tumorzellen abtöten soll. Die adjuvante Chemotherapie bringt allerdings nur einem sehr kleinen Teil der damit behandelten Patienten einen Nutzen
  • Palliative Chemotherapie: Dieses ist die am häufigsten verabreichte Chemotherapie. Sie wird fast allen Patienten angeboten, die eine inoperable Tumorerkrankung oder eine Tumorerkrankung mit Metastasen haben. Ziel der Behandlung ist nicht die Heilung, sondern ein Zurückdrängen des Tumors und damit eine Verbesserung der Symptome. Gleichzeitig soll durch eine möglichst langzeitige Krankheitskontrolle die Überlebenszeit verlängert werden.

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Chemotherapie - Giftkur oder Nutzen?

Wie Sie unten angeführtem Text und Berichtetn entnehmen können, soll es hier keinesfalls darum gehen, Chemoherapien grundsätzlich als unnütz darzustellen. Es erscheint aber auch wichtig, einmal die negativen Seiten der Chemotherapie und der Standardisierung aufzuzeigen und dass Chemotherapien für verschiedenen Krebsarten keinen Fortschritt gebracht haben. Andererseits gäbe es schonende Chemotherapieen und viele andere Verfahren, die sehr hilfreich sein können.

Alle Krebserkrankungen nehmen drastisch zu. Teilweise konnten mit der Chemotherapie Verbesserungen erzielt werden. Manch geschönte Statistiken zeichnen aber ein trügerisches Bild über die Wirkung der Behandlungsmethoden.

Zitat aus DER SPIEGEL 41/2004:  "Was das Überleben bei metastasierten Karzinomen in Darm, Brust, Lunge und Prostata angeht, hat es in den vergangenen 25 Jahren keinen Fortschritt gegeben", sagt der Epidemiologe Dieter Hölzel. Er hat zusammen mit Onkologen die Krankengeschichten Tausender Krebspatienten dokumentiert, die in und rund um München seit 1978 nach dem jeweiligen Stand der Medizin behandelt wurden.

„Heutige Patienten versterben genauso schnell an Krebs wie ihre Leidensgenossen vor 25 Jahren. Während die Kurve für Darmkrebs eine geringfügige Besserung zeigt, ist die Überlebensrate für Brustkrebs im Laufe der Jahre sogar gesunken. Wahrscheinlich, meint Hölzel, handele es sich nur um zufällige Schwankungen ohne Aussagekraft; aber selbst noch Schlimmeres hält er nicht für ausgeschlossen: "Ich befürchte, dass die systematische Ausweitung der Chemotherapie gerade bei Brustkrebs für den Rückgang der Überlebensraten verantwortlich sein könnte."

Die Aussage des Epidemiologen gilt ausdrücklich nicht für die medikamentöse Therapie von Lymphkrebsarten, Morbus Hodgkin, Leukämien, Sarkomen und Hodenkrebs. Diese Krankheiten können inzwischen in vielen Fällen auf geradezu spektakuläre Weise geheilt werden. …

Ei weiteres Zitat: Im September 1985 erklärte der inzwischen verstorbene Klaus Thomsen, damals seit zwei Jahrzehnten Direktor der  Gynäkologie der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, auf einem internationalen Kongress in Berlin: "Es sollte uns nachdenklich stimmen, wenn eine zunehmende Zahl von Ärztinnen und Ärzten sagt: An mir würde ich eine solche Therapie nicht vornehmen lassen."

 

Berichte

Chemotherapie - wie schädlich sind die Gifte?

Strahlentherapie - viele Ärzte würden die Chemotherapie bei selbst ablehnen - Ein Bericht vom Zentrum der Gesundheit

Chemotherapie - Prof. Hölzl - Giftkur ohne Nutzen?

Palliative Therapien - ein Bericht von Lothar Hirneise

FAZ - Routinemäßige Entfernung der Lymphknoten „nicht mehr zeitgemäß“. Fazit: „Lymphknoten metastasieren nicht“.

Lymphknoten metastasieren nicht - ein Bericht von www.swr.de

Der Standard - Studien des Münchner Tumorregisters stellen Praxis der Lymphknotenentfernung infrage

Ärzteblatt - Ist die Lymphadenektomie nicht mehr zeitgemäß?

Neue Chemopräparate die nur auf Krebszellen wirken - teuer, nutzlos, noch mehr Nebenwirkungen (www.swr.de)

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Nährstoffe zur besseren Verträglichkeit der Chemotherapie und Linderung der Nebenwirkungen

Chemopräparate sind hoch toxisch, belasten die Reinigungsorgane Leber und Nieren, sowie den gesamten Organismus enorm, was auch durch die gravierenden Nebenwirkungen (Übelkeit, Erbrechen, Energielosigkeit, Haarausfall usw.) zum Ausdruck kommt. Deshalb ist die Körperstärkung durch Nährstoffe schon vor, während und nach der Chemotherapie unerlässlich, um die die Nebenwirkungen zu reduzieren und die Belastungen der Chemotherapie besser bewältigen zu können. Die Patienten fühlen sich während und auch nach der Chemotherapie wesentlich besser, kräftiger und haben mehr Energie. Man kann hier nicht von einer Theorie sprechen, denn das ist durch Anwendung von Nährstoffunterstützung (wenn auch in wenigen Fällen/Studien) gut belegt. Und trotzdem berichten Patienten immer wieder, der Arzt habe gesagt, das sei nicht notwendig. Eine Unterlassung dieser nebenwirkungsfreien Unterstützung des Organismus vermittelt – gelinde gesagt - den Eindruck mangelnden Verantwortungsbewusstseins . Auch eine Körperentgiftung vor der Chemotherapie/Operation sowie danach ist ein sehr wichtiger entlastender Faktor.

Es war schon immer so, dass wirkungsvolle und vor allem nebenwirkungsfreie Mittel ohne Patentstempel - insbesondere, wenn sie sich als hilfreich erwiesen haben – ausgespart wurden. Lieber ergänzt man den Chemotherapie um eine weitere giftige Substanz zu ihrer besseren Verträglichkeit. Die Patienten sind dafür dankbar und wissen nicht es bessere und nebenwirkungsfreie Möglichkeiten gäbe. Der Leidtragende ist ja nicht der Arzt und die Pharmaaktionäre, sondern der Patient. Es müsste auch zu denken geben, dass die meisten Ärzte im Anlassfall bei sich selbst und ihren Angehörigen eine Chemotherapie ablehnen würden (siehe auch: Chemotherapie - Giftkur ohne Nutzen / Berichte).

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Die nebenwirkungsarme Insulinpotenzierte-Therapie

Diese Behandlungsmethode ist besonders nebenwirkungsarm, da  vor den üblichen Chemotherapeutika, Antibiotika, Antimykotika und Virustatika auch Insulin, Vitamine und Mineralien verabreicht werden.Der Patient bekommt eine patientenspezifische Menge Insulin gespritzt. Dieses Insulin sorgt dafür, dass die danach verabreichten Medikamente ganz gezielt von den erkrankten Zellen „aufgesogen“ werden, weil Insulin die Nährstofffenster aller Zellen öffnet wie ein Pförtner. Diese Pförtner (Rezeptoren) sind beispielsweise auf einer Krebszelle 6-8 mal so viele wie auf normalen, gesunden Zellen. Der daraufhin erfolgende und medizinisch überwachte, erniedrigte Blutzucker zeigt an, dass alle verfügbaren Pförtner (Insulinrezeptoren) aktiviert sind und die Zellfenster („Zellporen“) geöffnet sind. Sie lassen dann nicht nur den Blutzucker in die Zelle, sondern alle anderen Nährstoffe, die momentan ebenfalls im Blut „schwimmen“.
Wenn zu diesem Zeitpunkt (=„therapeutischer Moment“) Medikamente verabreicht werden, dann reichern sich diese aufgrund der gerade beschriebenen Besonderheiten nicht in jeder beliebigen Zelle, sondern vornehmlich in den erkrankten Zellen an, wegen deren erhöhten Zahl von Pförtnern (Rezeptoren).

IPT - wirkungsvoller, schonend - der Patient muss selbst bezahlen

Diese Therapie ist also wirkungsvoller, schonend für den Patienten, aber sehr arbeitsintensiv und deshalb relativ teuer. Weden deshalb die unwissenden Patienten lieber mit standardmäßigen und nebenwirkungsreichen Chemotherapien vollgepumt, anstatt schonend und wirkungsvoller behandelt? Standardtherapien sind leicht durchführbar, erfordern minimalen Arbeitsaufwand, aber wesentlich mehr Chemotherapeutika/Medikamente. Das teuerste von standardiesierten Chemotherapien sind immer die Medikamente (10.000 bis 50.000 EUR), die Krankenhauskosten machen nur einen Bruchteil davon aus. Die Pharmaindustrie darf sich über hohe Gewinne freuen und die drastischen Nebenwirkungen hat ja der Patient, nicht der Arzt/die Pharmaaktionäre. Es geht als Qantität vor Qualität?

Das lässt den Schluss zu, dass auch in dieser Hinsicht die Krankenkassen als Machtinsturment für gewinnorientierte Leistungen missbraucht werden?  Warum will diese wirkungsvolleren schonenden Therapien niemand aus Politik und "Gesundheitswesen"?

Die Vorteile dieser Therapie sind: (Dr. Siebenhüner)

  • Durch die erwünschte Wirkung des Insulins auf den Zellstoffwechsel können viel geringere Medikamentendosierungen gegeben werden, als im sonst üblichen Standardverfahren.
  • Bei der Verwendung von Chemotherapeutika in der Onkologie werden dadurch Nebenwirkungen der Gifte drastisch reduziert.
  • Auch Antibiotika bei chronischen Infektionen werden durch die IPT erheblich besser vertragen.
  • Medikamente erreichen Wirksamkeiten, die ohne das einschleusende Insulin nicht möglich sind. Dadurch können auch zuvor unwirksame Medikamente noch zu einer Wirkung gelangen.
  • Die Insulingaben lösen neben der Verstärkung der Zielmedikamente noch andere Vorgänge im Aufbaustoffwechsel aus, die dem Allgemeinzustand zu Gute kommen.

Mögliche Anwendung: Krebserkrankungen, Borreliose, Multiple Slkerose usw.

Informationen zur IPT

Insulin-Potenzierungstherapie - Dr Siebenhüner

Chemotherapie fast ohne Nebenwirkungen durch die Insulinpotenzierte Therapie - Pressemitteilung vom Hyperthermie Zentrum Hannover, Dr. med. Peter Wolf

 

Literatur

  • "Fragwürdige Chemotherapie - Entscheindungshilfen für die Krebsbehandlung" von Dr. Ralph W. Moss
  • "Die Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe" von Lothar Hirneise

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Brustkrebs - DMP - Qualitätssiegel

Brustkrebs: Behandlung mit Qualitätssiegel / Disease Management Programme (DMP) - Artikel VN vom 16. März 2009. Qualitätssiegel klingt doch ein bisschen nach kitschiger Werbestrategie. Es stellt sich die Frage, ob DMP von den Befürwortern auch realistisch dargestellt werden und ob es dabei nicht mehr um Quantität als Qualität geht. Denn zur Erhaltung des "Qualitätssiegels" muss eine gewisse Anzahl an Brustkrebsbehandlungen nachgewiesen werden. Verleitet das nicht zur vermehrten Gaben von Chemo- und Strahlentherapien? Der Aufruf aus Brüssel zur Schaffung solcher Zentren mit "Qualitätssiegel" dürfte nicht zuletzt im starken Einfluss der Pharmalobby begründet sein und der geht es um ganz etwas anderes. Die rund 20.000 in Brüssel tätigen Lobbyisten sollten sich für die Konzerne ja irgendwie rechnen. Es darf bezweifelt werden, ob DMP tatsächlich die angekündigten  Verbesserungen für Brustkrebspatientinnen bringen, wie auch nachfolgende Berichte verdeutlichen.

Unabhängige Informationen über Krebs- Disease Management Programme (DMP) - eim Bericht von Lothar Hirneise mit gegenteiliger Darstellung

Deutsches Ärzteblatt Jg. 101, Heft 25, 18. Juni 2004 - Disease Managent Programm Brustkrebs - Versorgungsrealität-Konzeptkritik und Perspektiven - ein Bericht von Prof. Hölzl, Jutta Engel und Gabriele Schubert-Fritschle stellt dem DMP-Brustkrebs ebenfalls keine gute Visitenkarte aus

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